Max & seine Untertanen
Max & seine Untertanen

Max der absolute Chef von Peggy und Bernd Gollin.

Der Chef Max in der Hühnerweide

Ist er nicht ein hübscher Kerl? Na klar und er weiß das auch sehr genau. Da wo er hinschaut, ist absolut nichts aber in die Kamera schauen???

Auf keinen Fall...!

 

Halt typisch Katze und kein Hund.

Ein Hund denkt:" Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich ...sie müssen Götter sein."

 

Eine Katze denkt:" Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich ...ich muss ein Gott sein."

 

Genau so behandelt er uns auch, er ist nicht nur der Chef, sondern göttlich und wir haben zu springen wenn er etwas möchte. Wir sind leider auch so dumm und richten unser Leben immer mehr nach seinen Bedürfnissen. Aber was solls, wir haben ihn ja geholt ohne ihn lang zu fragen und müssen nun auch die Konsequenzen tragen.

 

Wir machen das aber gerne!  Er ist nun mal der absolute Chef...

Frühstück bald fertig? Max wartet auf sein Frühstück

Wenn wir morgens in Ellinghausen aufstanden, holten wir zuerst Max nach oben und dann gab es Frühstück. Für Max natürlich auch, er saß dann mit unglaublicher Geduld da und wartete auf die Leckereien, die es hoffentlich auch gab. Wir erfüllten ihm natürlich den Wunsch, wie fast immer. Auf dem Bild schaut er Peggy zu, wie sie für ihn den Napf zurecht macht. Anschließend ist er dann im Schlafzimmer verschwunden und kam erst Abends wieder raus um noch etwas zu schmusen, natürlich zu fressen und dann wieder "Ab in die Wildnis".  

Das kann er jetzt leider nicht mehr, denn hier ist es mir viel zu gefährlich ihn abends runter zu lassen. Er hat sich aber damit abgefunden und verbringt viel Zeit auf dem Balkon. Bei guten Wetter und großer Hitze, schläft er auch Nachts auf dem Balkon und meckert nur noch selten das er runter möchte.

Bernd Gollin

Kater Max liegt auf dem Sofa Hauptsache es ist bequem

Wie man so schlafen kann, ist mir ein Rätsel aber er findet diese Stellung wohl wunderschön. Jedenfalls kann man Max des öfteren so antreffen, wobei er auch noch sehr vernehmlich schnarcht. Es wäre übrigens ein Fehler ihn jetzt am Bauch kraulen zu wollen, wenn es auch sehr einladend aussieht. Er mag das gar nicht. Wenn kraulen, dann nur am Kopf. Da aber stundenlang und um so fester um so besser. Das fordert er auch regelmäßig ein, wobei er sehr beharrlich sein kann. Aber ich mach es ja gerne und genieße das Kraulen genauso, wie er das Gekraultwerden.

Kater Max verschlafen im Bett Im Bett ist es natürlich noch bequemer

Das Blitzlicht fand er gar nicht komisch. Ich kann mich glücklich schätzen, dass er mich danach auch wieder ins Bett gelassen hat. Eigentlich mag er es gar nicht eine Decke über sich zu haben, ist ja auch verständlich, wir würden uns auch nicht noch zudecken wenn wir einen Pelzmantel an hätten. Wenn ich Max morgens hoch holte, ging er fressen und seine Milch trinken und anschließend in mein Bett. Wenn ich dann aufstand legte er sich auf die Decke und verpennte so ziemlich den ganzen Tag. Max ist halt der Chef und wir die Untertanen, da kann man sich so etwas erlauben.

Kater Max flüchtet vor Erpel Willi über den Zaun. Mit Willi ist nicht zu spaßen...Also erst mal weg!

Das heißt nicht, dass Max Angst vor Willi hatte. Manchmal war es auch umgekehrt und Willi suchte das Weite. Sie merkten scheinbar sehr genau, wie der Andere drauf war und benahmen sich dem entsprechend. Es gab auch Tage, wo sie friedlich neben einander saßen und manchmal war auch Hähnchen dabei und jeder der Drei dachte dann wohl: " Mein Gott habe ich hier ein schönes Reich."  

 

Jeder der Drei war der Meinung, der uneingeschränkte Herrscher zu sein. Durchgesetzt hat sich letztendlich aber immer Max. Er fühlte sich bei den Enten und Hühnern auch sichtlich wohl. Die ließen sich von ihm allerdings auch nicht zu viel gefallen, Max spielte aber eigentlich nur mit ihnen. Er hat nie ein Küken angegriffen, obwohl er sonst alles was er erwischen konnte auch holte. Scheinbar wußte er, dass die Küken zum Hof gehörten und hat ihnen deshalb nie etwas getan.

Kater Max am Fenster Max am Schlafzimmerfenster in Ellinghausen...

Am Schlafzimmerfenster saß Max in Ellinghausen sehr gerne. Unten konnte er dem Treiben der Hühner zuschauen und wenn er Lust dazu hatte, sprang er einfach runter. Er überraschte mich öfters damit und saß dann neben mir im Garten oder begann seinen täglichen Ausflug. Die Höhe machte ihm nichts aus und er landete immer sicher im Garten oder vor dem Zaun, wie er gerade Lust hatte.

Kater Max im Bett Max hat es sich bequem gemacht.

So bequem macht Max es sich jede Nacht. Wenn man meine beiden Dicken so sieht, kann man verstehen warum ich manchmal nicht sehr ausgeschlafen bin. Viel Platz lassen die Beiden mir nicht. Naja, aber ich liebe sie Beide also muss ich da durch. Ich mache es ja auch gerne denn es ist einfach herrlich bei Maxis Geschnurre einzuschlafen. Nur wenn ich noch etwas im Smartphone lesen möchte, kann er nervig sein. Dann kommt nämlich öfter mal seine Pfote um mich zum Kraulen zu animieren und blättert dann bei Berührung des Handys meine Seite um oder schließt das Buch ganz. Ein kleiner Rüpel halt.

Max läßt Peggy nur wenig Platz... Max macht es sich manchmal sehr bequem...

Er versteht es wunderbar uns im Bett so zu positionieren, dass er den meisten Platz hat. Er stupst uns einfach an und schnurrt dabei, Peggy und ich sind dann so dumm und rutschen beiseite. Wir schlafen ja oder sind zumindest im Halbschlaf und machen das ganz automatisch. Unser kleiner Dicker ist ja sowas von raffiniert....

Kater Max Das Schlafen beherrscht er einfach...
Max und wehe man stört ihn...
Max am Gras, am Fenster... Sein Gartenersatz...
Max gähnt... und große Schnauze hat er sowieso...
Max sucht Schutz bei Bernd... Scheiß Gewitter, bleib nur bei mir Papa...
Max im Bett Ich würde ja gerne ins Bett aber Max schaut noch etwas Fernsehen...
Maxe schläft wieder mal... Schlafen ist meine Leidenschaft...

Über Max, den unangefochtenen Chef von Peggy und Bernd Gollin

 

Max kam mit etwa acht Wochen zu uns. Er ist kein richtiger Hauskater sondern ist Nachts unterwegs und schläft sich am Tage bei uns aus. Nur im Winter wenn Schnee liegt, ist es ihm zu ungemütlich und er bleibt schon mal ein paar Tage oben.

 

Der Einbau einer Katzenklappe wurde mir zwar oft empfohlen und wäre mit Sicherheit auch bequemer für uns aber ich sehe davon lieber ab. Max ist wie gesagt die ganze Nacht unterwegs und jagt alles was er bekommen kann. Die Opfer legt er uns dann sehr ordentlich vor die Haustür. Das ist je nach Gegenwehr des Tieres manchmal eine recht eklige Sache und es ist auch nicht immer wirklich tot was dort liegt. Bei einer Katzenklappe hätten wir das dann alles in der Wohnung und davon wäre meine Frau nicht sehr begeistert.

 

Das hat sich nun ja eh erledigt. Eine Katzenklappe im 3. Stock wäre nicht sehr wirkungsvoll aber der Chef ist mit seinem neuen Kratzbaum zufrieden. Ich glaube er gewöhnt sich so langsam ans Obenbleiben. Warum auch nicht, er hat ja mich und jede Nacht zwischen zwei und drei Uhr sitzen wir beide auf dem Balkon. Ich rauche und er schaut runter und beobachtet was auch immer, ich kann nichts entdecken aber so aufgeregt wie er ist, muss da irgendetwas sein. Wenn er meint genug zu haben geht er meckernd in die Wohnung zurück springt auf´s Bett und schaut mich an wie: " Wat is nu, wollen wir nicht endlich schlafen? " Tja, und ich tue ihm dann den Gefallen.

Wer ist hier der Chef?

 

Seit einiger Zeit sitzt er pünktlich zur Mittagszeit vor dem Esstisch und wartet, natürlich nicht ohne zu meckern, wenn es mal etwas später wird. Anfangs dachten wir, er bettelt nur um den einen oder anderen Happen vom Teller zu bekommen, was ihm ja auch meistens gelang. Das war aber eigentlich gar nicht seine Absicht, er möchte lediglich mit uns zusammen Essen. Er bekommt also jetzt wenn wir Mittag essen seinen Napf mit normalem Katzenfutter vor dem Esstisch und ist glücklich. Er ist jetzt überhaupt viel anhänglicher und auf uns bezogen als vorher. Wahrscheinlich denkt er "Wenn ich schon nicht runter darf und hier in der Wohnung bleiben muss, dann wenigstens mit Familienanschluss und allen Bequemlichkeiten, die dazu gehören." Uns gefällt das auch ganz gut so, also wird er natürlich verwöhnt, wo es nur geht und er nutzt das selbstverständlich auch ordentlich aus.

 

Gemacht wird letztendlich fast immer das, was er will auch wenn wir eigentlich der Meinung sind das wir das Sagen haben, trickst er uns doch meist aus. Inzwischen hat er sich damit abgefunden, nicht mehr runter zu kommen. Er macht zwar ab und an noch Radau und steht vor der Tür aber spätestens wenn er den Fahrstuhl oder Leute hört, ist er wieder friedlich. Ist das Wetter so, dass wir den Balkon für längere Zeit auflassen können, sitzt er recht zufrieden draußen und sonnt sich oder beobachtet die Kaninchen und Igel, die in recht großer Zahl unten auf der Wiese rum tollen. Meinen Sonnenstuhl hat er auch schon mit Beschlag belegt und meckert wenn ich mal drin sitze. Er ist also wieder ganz der Alte, der Chef halt.

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Neu begonnen am 14.06.2016

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Max & seine Untertanen © by Bernd Gollin