Max & seine Untertanen
Max & seine Untertanen

Wie Peggy und Bernd Gollin nach Gelsenkirchen kamen.

 

Wer hier jetzt tolle Geschichten über die Herkunft des Namens oder vom verarmten Landadel erwartet hat, wird leider enttäuscht. Hier geht es nur darum, was Peggy und Bernd Gollin nach Gelsenkirchen führte und ich möchte nur kurz erläutern, wie es dazu kam und die Gründe hierfür sind recht banal. Wie man ja schon lesen konnte, stamme ich ursprünglich aus Berlin. Nach dem Mauerfall war es aber nicht mehr mein Berlin. Alles wurde teurer, Berlinzulage und andere Steuerliche Vorteile fielen nach und nach weg und es lohnte sich nicht mehr in Schichtdienst zu arbeiten.

 

Wir hatten schon die Wohnung in Ellinghausen als Ferienwohnung und kamen regelmäßig nach Ellinghausen. So beschlossen wir, ganz dorthin zu ziehen. Mit der Arbeit hat es schnell geklappt und wohlgefühlt haben wir uns dort eh schon immer. Wir hatten den schönen Garten, Geflügel, Hund und später Max den Kater, der schnell unser Chef wurde. Es lief also alles recht gut...bis zu meinem Unfall.

 

Bei einen Fachwerk-Neubau, fiel eine Wand um und ich bekam die Balken in den Rücken. Ich hatte Glück, dass ich nicht im Rollstuhl landete sondern mir nur beide Beine brach und der Rücken ziemlich kaputt war. Die Heilung zog sich lange hin weil der rechte Oberschenkel nicht zusammen wachsen wollte. Nagel rein, Nagel raus...Schrauben rein, Schrauben raus, Platten und Schrauben rein und dazu etwas Knochen aus der Hüfte und dann klappte es so langsam. Das rechte Bein macht zwar öfter Probleme weil ich recht wetterfühlig bin und jeder Wechsel sich schon vorher mit ziemlich kräftigen Schmerzen bemerkbar macht aber ich kann mich wieder recht gut bewegen. Allerdings machte sich nun der kaputte Rücken immer mehr bemerkbar. Die Bandscheiben in der Lendenwirbelsäule waren hin und mussten operiert werden weil nichts mehr ging. Ich habe am Fensterbrett im Stehen gegessen weil ich weder sitzen noch liegen konnte, das Leben war zu der Zeit eine Qual und ich habe öfter gedacht, dass es besser gewesen wäre wenn mir der ganze Mist auf den Kopf gefallen wäre.

 

Nach der OP ging es mir dann erst mal bedeutend besser aber nach einiger Zeit verschlechterte sich der Zustand wieder weil noch ein Fragment der Bandscheibe im Spinalkanal saß, was jetzt auf den Nerv drückte. Das wurde dann entfernt und gleichzeitig die jetzt unstabile Wirbelsäule versteift. Das hört sich schlimmer an als es ist, denn steif ist man deswegen nicht. Bei einer dritten OP wurde dann noch einmal etwas Knochen abgetragen und der Spinalkanal erweitert. Jetzt ging es mir wieder ganz gut nur bei nasskalten Wetter hatte ich halt arge Probleme, mit denen ich aber zu Leben lernte. Bei schlechten Wetter blieb ich halt oben weil ich die steile Treppe nicht mehr schaffte.

Die Treppe schaffte ich zuletzt kaum noch.

 

Zuletzt war es allerdings so schlimm, dass ich die Treppe wirklich nur noch bei gutem Wetter und somit auch guter Gesundheit schaffte. Das war natürlich kein Zustand mehr denn ich konnte weder Garten noch Tiere ordentlich versorgen. Alles was mir Spaß machte und einer der Gründe war, warum ich mich in Ellinghausen wohlfühlte, war nun nicht mehr ausführbar. Wir beschlossen also in die Stadt zu ziehen und Gelsenkirchen bot sich halt an, weil dort die Mutter und Schwester von Peggy wohnten.  Die Wohnung hier in Gelsenkirchen gefällt mir auch ganz gut und vor Allem ist hier das meiste viel bequemer aber schöner war es in Ellinghausen.

Die Lendenwirbelsäule von Bernd Gollin

LW Rechts

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LW von Hinten

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Neu begonnen am 14.06.2016

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Max & seine Untertanen © by Bernd Gollin