Max & seine Untertanen
Max & seine Untertanen

Frieda und andere Hühner bei Bernd Gollin...

Geflügel...

 

Wie bereits einmal erwähnt, fing das Ganze mit 4 Hühnern in einem kleinen Verschlag an. Wir teilten uns die Hühner damals mit dem Nachbarn, immer abwechselnd war man für die Versorgung zuständig und durfte die Eier holen.

 

Nach einiger Zeit hatte Johann keine Lust mehr und mir wurde  das zu wenig, so baute ich  den heutigen Hühnerstall. Anfangs mit 6 Hühnern als Bewohner und nach und nach kamen noch ein kleiner Entenstall für Flugenten und ein Gehege für Wachteln dazu. Vom Brokumer Markt brachte ich dann noch ein Pärchen Laufenten mit. Es kam also Leben in die Bude...

 

Die Wachteln waren zwar recht possierlich aber auch ziemlich nutzlos. Sie legten zwar recht gut aber brüten wollten sie nicht so recht und außerdem lockten sie Wiesel und Ratten an, die sie wohl zum Fressen gern hatten.

 

Ich selbst habe zwar die Eier gegessen aber wie Wachteln schmecken weiß ich nur aus dem Restaurant, denn schlachten mochte ich die kleinen Dinger nicht. Wie Fachleute mir sagten, wird ihnen einfach der Kopf abgerissen. Es mag wohl schon ein schneller Tod sein aber ich konnte das nicht also wurden sie lebendig verkauft und einige lebten bis zum natürlichen Ende bei uns.

1999 Peggy beim Schließen des alten Hühnerstalls.

Das war später bei dem neuen Stall Gott sei Dank nicht mehr nötig. Ich habe dort eine automatische Klappe eingebaut, die auf Helligkeit und Zeit reagierte. Das war bedeutend bequemer für uns und die Tiere. Wie man sieht, schaut Frieda 1 uns noch nach. Eine Frieda gab es bei uns eigentlich immer und sie hörten auch wirklich auf diesen Namen.

Diese Ecke war bei den Hühnern äußerst beliebt denn es flogen schon mal Brot und Salat aus dem Fenster. Anfangs war ich hier in Gelsenkirchen auch einige Male nahe dran das zu tun. Macht der Gewohnheit halt und man warf auch viel weniger Nahrungsmittel weg. Die Hühner fehlen mir schon... 

Ooch nee, nicht wieder einsperren...
 

Auch diese hübsche Dame hieß bei uns Frieda, sie war die erste weiße Frieda und legte grüne Eier. Sie hatte am Anfang so ihre Probleme mit dem Stall, sie schlief lieber im Kirschbaum aber wir hatten nun mal nur Felder ringsum und dementsprechend auch viele Räuber. So habe ich sie jeden Abend eingefangen und in den Stall gesperrt, nach ca. 2 Wochen gab sie dann endlich auf und ging von allein in den Stall.

Wir holten uns öfter mal neue Hühner vom Wagen, der regelmäßig durch die Dörfer fuhr. Hier waren wieder 6 Neue in der Weide. Sie hielten sich am Anfang immer etwas abseits aber es dauerte in der Regel nur wenige Tage, bis sie ihren Platz in der Gruppe hatten. Die drei dunklen im Vordergrund, waren auch Grünleger. Wir mochten die grünen Eier und holen uns auch heute noch regelmäßig welche hier auf dem Markt.

Hähnchen

 

Er war schon ein stolzer Hahn, der bei uns schlüpfte und von Anfang an alles durfte sogar in den Garten nahm ich ihn mit. Er dankte es mir, indem er sehr zutraulich war und sich von mir auch gerne streicheln lies. Bei ihm brauchte ich nie Angst haben, dass er mir mal im Nacken saß.Sein Tod war traurig aber für ihn wohl angenehm. Er fiel direkt neben mir von einer Henne und war tot.

So einen Tod wünscht sich so mancher Mann.   

Die Flugenten fühlten sich bei uns auch sehr wohl. Anfangs hatten sie nur einen Trinktrog aus Stein und später kam ein kleiner Teich dazu. Beides wurde ausgiebig benutzt zum Planschen, Schwimmen und der Reinigung. Mama und Erpel Willi waren sehr fürsorgliche Eltern und lebten bis zuletzt bei uns und auch die Küken hatten ein sehr schönes Leben bei uns, bis sie dann kurz vor Weihnachten zum Braten wurden. Ist zwar traurig aber geschmeckt haben sie trotzdem.

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Neu begonnen am 14.06.2016

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Max & seine Untertanen © by Bernd Gollin